Schulprogramm

mit allgemeinen Informationen
der Schule Bahrenfelder Straße in der Gaußstraße 171

Grundschule eine für alle

mit
kulturellem Schwerpunkt und
gutem Klima

 

Literaturschule
JeKi-Schule
TuSch-Schule

Die Schule Bahrenfelder Straße liegt im nördlichen Bereich des Stadtteils Ottensen, am Rande des Osterkirchenviertels, Ecke Bahrenfelder Straße in der Gaußstraße 171 in 22765 Hamburg. Ottensen zeichnet sich durch ein buntes, lebendiges Straßenbild aus und gilt als toleranter Stadtteil. Menschen unterschiedlichster Herkunft haben hier ihre Heimat gefunden. Entsprechend der Population sind Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund genauso anzutreffen wie Kinder aus sogenannten bildungsnahen Familien (Sozialindex 4).

Knapp über 370 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule Bahrenfelder Straße. Sie ist in den Jahrgängen eins bis vier vierzügig organisiert und es gibt derzeit eine Vorschulklasse.

Am Vormittag unterrichten 30 Kolleginnen und Kollegen, die von Praktikanten und Praktikantinnen, Studierenden, Ehrenamtlichen und einer Schulbegleiterin unterstützt werden.

Am Nachmittag sind derzeit 15 feste Kollegen und Kolleginnen bei uns tätig und Kollegen und Kolleginnen, die über längere Zeiträume mitarbeiten oder auch kurzfristig aushelfen.

Unser Leitungsteam setzt sich aus unserer Schulleiterin, Britta Heils, unserem stellvertretenden Schulleiter, Andreas Hünerberg, unserer Abteilungsleiterin für die schulischen Übergänge, Miriam Mezler, und unserer GBS-Leiterin, Irene Hoff, zusammen.

In unserem Schulbüro arbeiten Frau Schmidt und Frau Buddenbohm. Das Schulbüro ist im Allgemeinen montags bis freitags von 7:30 Uhr bis ca. 14 Uhr besetzt. Telefonisch erreichbar sind wir unter 42 888 910. Melden Sie sich gern, wenn Sie Fragen an uns haben!

Frau Merten und Herr Merten sind als Hausmeisterpaar bei uns.

Seit August 2013 ist die Schule eine Schule mit ganztägiger Bildung und Betreuung: GBS. Die Nachmittagsbetreuung wird von unserem Kooperationspartner organisiert, dem ´Hamburger Schulverein. Alle Kollegen und Kolleginnen arbeiten an einer immer weiteren Vernetzung des Vormittags- mit dem Nachmittagsbereich. Sie zeichnet sich durch gemeinsame Aktionen und Feste und insbesondere durch ritualisierte Übergangszeiten aus, in denen die Kolleginnen und Kollegen des Nachmittags die letzten zehn Minuten der Unterrichtszeit mit den Kolleginnen und Kollegen des Vormittags gemeinsam in den Unterrichtsklassen verbringen und sowohl Organisatorisches als auch Soziales besprechen. Die Klassen des Vormittags werden zu den Gruppen des Nachmittags, wobei zwei Klassen auf die anderen Gruppen aufgeteilt werden. Die Kolleginnen und Kollegen des Nachmittags sind in den Gruppen feste Ansprech- und Bezugspersonen. Unser Caterer für das Mittagessen ist ´Mammas Canteen´.

An unserer Schule gibt es einen ehrenamtlich betriebenen Kiosk, der es allen Kindern während des Vormittags ermöglicht, etwas Essen zu bekommen.

Die Schule Bahrenfelder Straße ist eine Ausbildungsschule: Bei uns werden Lehrende im Vorbereitungsdienst, Kernpraktikantinnen und Kernpraktikanten im Lehramtsstudium und angehende Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet.

Im Mittelpunkt all unserer Arbeit stehen die Schülerinnen und Schüler. Ziel ist es, allen Kindern unserer Schule die besten Bildungschancen einzuräumen und sie selbstbewusst und kompetent auf das weitere Leben vorzubereiten. Kinderpartizipation ist uns dabei sehr wichtig.

Ein Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit liegt in der sprachlichen und kulturellen Integration der verschiedenen Nationalitäten.

An der Schule Bahrenfelder Straße gibt es auf freiwilliger Basis herkunftssprachlichen Unterricht im Fach Türkisch (vormittags für die Jahrgänge 1 und 2, ab 13 Uhr für die Jahrgänge 3 und 4), einen Spanischkurs für Kinder am Nachmittag und Deutschunterricht für Mütter in Kooperation mit der Volkshochschule.

An unserer Schule findet innovative Unterrichtsentwicklung statt. Diese beinhaltet kollegiale Hospitationen und zeichnet sich insbesondere durch die Teilnahme an dem Schulversuch ´Alleskönner´ aus (http://www.hamburg.de/ alleskoenner/3043770/alleskoenner/). Ziel ist es, systematisch kompetenzorientierten Unterricht, passende Lernarrangements und entsprechende Rückmeldeformate weiter zu entwickeln, die alle Schülerinnen und Schüler individuell fördern und fordern. Für die Entfaltung und Stärkung der kindlichen Persönlichkeit halten wir individualisiertes und selbstgesteuertes Lernen für unerlässlich. Es geht um das Erfüllen von Lernzielen auf dem jeweiligen Lernniveau des einzelnen Kindes. Unsere Schülerinnen und Schüler bekommen Kompetenzzeugnisse ohne Noten. Zeugnisse werden in den Jahrgängen 1 bis 4 zum Ende eines Schuljahres erteilt. Im Jahrgang 4 gibt es zusätzlich ein Zeugnis zur Halbjahrespause mit einem Einschätzungsbogen für die weiterführenden Schulen.

Wir kooperieren sowohl mit den Kindergärten als auch mit den weiterführenden Schulen, indem wir Gespräche führen, Absprachen treffen und uns gegenseitig besuchen.

Unser umfassendes Förder- und Forderkonzept (s. gesonderten Beitrag auf unserer Homepage) ist fächerübergreifend angelegt. Wir arbeiten mit Differenzierungsstunden, in denen zusätzliche Lehrpersonen in die Klassen kommen, um Kinder individuell im Klassenverbund und auch ergänzend zu dem aktuellen Unterricht  fördernd und  fordernd zu unterstützen. Zudem haben wir zusätzliche Förder- und Forderkurse, sowohl am Vor- als auch am Nachmittag und in ganz unterschiedlichen Bereichen.

Die Schule ist 2009 Literaturschule geworden, weil sie in besonderem Maße die Lesefähigkeit der Kinder durch die unterschiedlichsten Aktivitäten stärkt, z.B. durch die Arbeit in unserer Schulbücherei, durch Bücherkisten in den Klassen und eine Lese-Hör-Kiste in der Vor-schulklasse, durch Lesefeste und Lesewettbewerbe, eine Lesekiste in der Pausenhalle, Lesepatenschaften, Lesetandems, das Leseprogramm ´Antolin´, die Kooperation mit der Bücherhalle, dem Literaturhaus und dem Kinderbuchhaus. Die Entwicklung der sprachlichen, kreativen und emotionalen Ausdrucksmöglichkeiten steht dabei stets im Vordergrund.

Unsere Schulbücherei wird sowohl während der Unterrichtszeit als auch während der Pausen genutzt und ist Lernort sowie Ausleihbibliothek. Kinder aus den dritten und vierten Klassen bilden gemeinsam mit einer Kollegin und Ehrenamtlichen unser  Büchereiteam. Diese Schüler und Schülerinnen geben den Erstklassenkindern eine Einführung in den Umgang mit den Büchern und den Drittklassenkindern eine Einführung in das Ausleihsystem.  Sie sorgen für Ordnung in den Bücherregalen und moderieren Veranstaltungen wie unser Schülerforum, die Lesewettbewerbe oder Aktionen am Tag der offenen Tür.

Lesewettbewerbe finden regelmäßig statt und laufen wie folgt ab: Jede Klasse wählt zwei starke Leserinnen und/oder Leser aus, die als Vertretung ihrer Klassen in den Wettbewerb geschickt werden. Die Kinder der ersten und der zweiten Klassen haben die Aufgabe, einen Text aus ihrem Lieblingsbuch vorzulesen. Die Kinder aus den dritten und vierten Klassen bekommen einen Überraschungstext, den sie fünfzehn Minuten vorbereiten und dann vorlesen dürfen. Eine Jury aus Kindern des Büchereiteams und Erwachsenen (Schulleitung und ehrenamtlichen Lesedamen) hat die Aufgabe, die Gewinnerinnen und Gewinner zu ermitteln. Als Anerkennung für ihr Vorlesen erhalten alle Teilnehmenden einen Preis in Form eines Buches.

Der Bundesweite Vorlesetag, eine gemeinsame Initiative von ´Die Zeit´, ´Stiftung Lesen´ und der ´Deutschen Bahn Stiftung´, wird seit 2004 am dritten Freitag im November an unserer Schule durchgeführt.

Auf unserem Schulhof befindet sich eine Bücherei in Form eines Vogelhauses  mit Büchern zum Ausleihen während der Pausen auf unserem Schulgelände.

Bei all dem wird unsere Schule seit Jahren von Ehrenamtlichen tatkräftig unterstützt.

Ab dem Schuljahr 2017/18 wird jeder dritte Jahrgang an drei literarischen Veranstaltungen im Kinderbuchhaus teilnehmen, die unter einem vorher bestimmten Thema stattfinden und in der Schule weiter bearbeitet werden. Berührt werden insbesondere die Bereiche kreatives Schreiben, Kunst, Literatur, Philosophie und Theater.

Seit dem Schuljahr 2016/17 kooperieren wir mit der Initiative ´Ohrlotsen´ des Stadtteil- und Kulturzentrums ´Motte´. Die teilnehmenden Kinder bekommen die Gelegenheit, Hörbares kreativ selber zu gestalten. Durch die  intensive Beschäftigung mit Klang, Musik und Geräuschen, vor allem aber durch die spielerische Auseinandersetzung mit Sprache, verbessert sich die Fähigkeit zu hören und zu sprechen. Dazu dürfen Schüler und Schülerinnen auch das Tonstudio der ´Motte´ nutzen.

Die Schülerforen finden in unserer Schulbücherei statt. Hier treffen sich Schülerinnen und Schüler jahrgangsübergreifend, um sich gegenseitig besondere Arbeiten vorzustellen: Dies können ein Gedicht, ein Lied, ein eigener Text, ein kleiner Themenvortrag, eine Buchvorstellung, ein Sketch oder ähnliches sein. Die Veranstaltung ist kein Wettbewerb und es gibt keine Preise, doch es gibt immer viel Anerkennung und Applaus.

Unsere Schule nimmt seit 2010 am JeKi-Programm  http://www.hamburg.de/jeki/ teil und hat sich somit für einen schulischen Schwerpunkt entschieden. Die Freude am Instrumentenspiel und am gemeinsamen Musizieren soll gestärkt und die emotionale, soziale und geistige Entwicklung unterstützt werden. ´JeKi´ ist Teil des am Vormittag stattfindenden Musikunterrichts. Die Kinder lernen im Verlauf des zweiten Schuljahres in einer einmal wöchentlich stattfindenden Halbgruppe in einem ´Instrumenten-Karussell´ neun Musikinstrumente kennen und wählen später aus, welches Instrument sie lernen möchten. Im dritten und vierten Schuljahr erhalten sie in Kleingruppen von Musikerinnen und Musikern, die speziell für den JeKi-Unterricht  zu uns in die Schule kommen, kostenfreien Unterricht auf dem von ihnen ausgewählten Instrument. Die Instrumente bekommen die Kinder während dieser Zeit ausgeliehen. Am Nachmittag gibt es zwei JeKi-Übungszeiten. Es finden regelmäßige Konzerte mit unserem Chor, dem Orchester, JeKi-Gruppen und mit Kindern aus unserer sing-a- song-Gruppe statt. In der sing-a-song-Gruppe üben Schüler und Schülerinnen aus den vierten Klassen am Nachmittag mit einem Musiklehrer ihre Lieblingslieder. Es stehen hierfür neben den JeKi-Instrumenten auch ein Schlagzeug, ein E-Bass, eine E-Gitarre und Mikrofone zur Verfügung. Nahezu täglich können in unserer Pausenhalle musikalische Erlebnisse genossen werden. Unsere schulischen Feste bekommen auch durch ´schulgemachte´ Musik ihre spezifische Note.  Unsere Schule nimmt regelmäßig an den Veranstaltungen ´Der Schulkreis musiziert´ und an dem ´Kindermusikfest´ teil. In den Räumen unserer Schule finden am Nachmittag Instrumentalkurse statt, die von Lehrern unserer Schule und von dem Verein Musica Altona angeboten werden. Im Blasinstrumentenkurs, der Krass-Brass-Band, spielen einige unserer ehemaligen Schülerinnen und Schüler. Das Programm umfasst Musik vom Balkan, Folk, Blues, Jazz und Popmusik.

krass brass band

Seit August 2014 arbeitet die Schule zusammen mit dem Jungen Schauspielhaus im TuSch-Projekt, Theater und Schule: http://www.tusch-hamburg.de/TUSCH/ .

Im ersten TuSch-Jahr (2014/15) fand an unserer Schule eine Projektwoche zum Theaterstück ´An der Arche um acht´ statt, in dem zweiten TuSch-Jahr (2015/16) haben alle Klassen zu dem Theaterstück ´Maus unter´ gearbeitet. Während der Arbeitsphasen und der Präsentationen ist deutlich geworden, dass alle Kinder durch die Vielfalt der Zugänge innerhalb der Angebote,  durch die Handlungsorientierung und die Offenheit zu eigenen Ergebnissen gekommen sind, authentisch sein konnten und  Wertschätzung sowie ehrlichen Zuspruch erfuhren. Für die beiden TuSch-Projektwochen konnte die Schule jeweils ein Filmteam aktivieren, das die Arbeitsprozesse und Ergebnisse für eine Dokumentation aufgenommen und als Film geschnitten hat.

Im dritten Verlängerungsjahr (2016/17) steht das Theaterstück ´In einem tiefen dunklen Wald´ im Mittelpunkt und abgeordnete Kinder aus den einzelnen Klassen, Lehrende und Künstlerinnen führen gemeinsam mit der gesamten Schule einen Aktionsvormittag im Sommer durch.

Beteiligt ist unsere Schule zudem am ´Kunstlabor´, um Theaterunterricht nachhaltig an unserer Schule und an anderen Schulen zu verankern.

Während des 5. Norddeutschen Kinder- und Jugendtheaterfestivals ´Hart am Wind´ 2016 in Hamburg war die Schule Bahrenfelder Straße Ort für die Aufführung von zwei Theaterstücken während und außerhalb der Unterrichtszeit. Eine Kinderjury unserer Schule hat Stücke analysiert.

Die Zirkusschule ´Tribühne´ probt mehrmals wöchentlich bei uns in der Schule.  Jedes Schulhalbjahr dürfen Schüler und Schülerinnen an der Zirkusschule im Rahmen des Nachmittagsprogramms teilnehmen. Die Ergebnisse präsentieren die Nachwuchsartistinnen und -artisten in einer Aufführung vor Kindern und Lehrenden.

An Europäischen Wettbewerben nehmen Schülerinnen und Schüler einiger unserer Klassen engagiert teil. Ergebnisse finden sich immer wieder in einer Vitrine in unserem Verwaltungsbereich.

Kunst und Kreativität sind fester Bestandteil unseres Schullebens. Materialien besorgen wir u.a. in der Remida, dem kreativen Recycling Centro, das sich bei uns im Stadtteil (Am Born 19) befindet.

Schuleigene Ausstellungen finden sich bei uns an verschiedenen Stellen. Besuche in der Kunsthalle sind für uns selbstverständlich, ebenso die Teilnahme an kulturellen Aktionen wie z.B. dem europäischen Friedenslauf, der ´Kirche der Stille´, dem Musizieren im Stadtteil.

2016/17 steht unsere Schule im Zeichen des Friedens durch symbolträchtiges Arbeiten und einer speziell zum Thema angelegten Woche (18.4.-21.4.17). Die Aktionen münden in unserem Kinderfest am 24.4.2017.

In unserer Vorschule lernen die Kinder die Schule bereits vor der ersten Klasse kennen. Dies erleichtert ihnen den Übergang in die erste Klasse. Sie werden spielerisch und behutsam an den Schulalltag herangeführt und lernen unsere schulinternen Abläufe, Regelwerke und Räumlichkeiten kennen. Jedes Kind wird dort abgeholt, wo es in der eigenen Entwicklung steht. Unsere Vorschulpädagogin Frau Schulz geht individuell auf die Fähigkeiten der Kinder ein und begleitet sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung.  Zudem bietet sie Schnupperunterricht an. Die Kinder können an einem Tag in den Vorschulalltag reinschnuppern. Ein Termin kann in unserem Schulbüro vereinbart werden.

Für die Kinder unser zukünftigen ersten Klassen gibt es einen Schnuppertag, zu dem alle Kinder und Eltern, die nicht in unserer Vorschulklasse vertreten sind, eingeladen werden.

Zu unserem jährlichen Schulleben gehören das gemeinsame Singen und Musizieren in der Pausenhalle, unser Kinderfest, unser Schulfest, das Faschingsfest mit einem Umzug durch die Nachbarstraßen und ein Laternenfest. Zudem findet ein jährlicher Flohmarkt im Februar und gelegentlich ein Bücherflohmarkt statt. Von zentraler Bedeutung sind der am ersten Samstagvormittag im Dezember stattfindende Tag der offenen Tür der Schule Bahrenfelder Straße und die Präsentationen der Projektwochen oder Projekttage.

Soziales Lernen im Speziellen ist uns neben allen kooperierenden und kommunikativen Aktionen an unserer Schule sehr wichtig. In allen Klassen findet der Klassenrat statt, z.T. mit Leitung durch die Kinder. Hierfür gibt es in der Stundenplanung fest verankerte Stunden. Wir haben verbindliche Pausenregeln, die in den Klassen besprochen werden. Das Programm ´Faustlos´ (Gewaltprävention durch Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen) wird nach Bedarf eingesetzt. Streit wird zeitnah geschlichtet und es gibt die Absprache, nach den Pausen gegebenenfalls in andere Klassen zu gehen, um dies zu tun. Klassensprecher und Klassensprecherinnen übernehmen in den Klassen Verantwortung und gehen als Mitglieder in die regelmäßig stattfindende Kinderkonferenz. Die dritten Klassen übernehmen Patenschaften für die ersten Klassen und verbringen während der ersten Schulwochen gemeinsame Stunden mit unterschiedlichen Aktivitäten.  Ein Schulcurriculum zu Methoden und kooperativen Lernformen ist gerade im Entstehungsprozess.

Wir haben an unserer Schule ein eigenes Schullied, das zu besonderen Anlässen gesungen wird.

In unserem Schulgarten sind durch den ehrenamtlichen Einsatz von Eltern Gemüsebeete und Hochbeete entstanden. Im Rahmen des Schulunterrichts und der Nachmittagsbetreuung machen die Kinder Gartenerfahrungen. Grünanteil (https://beta.gruenanteil.net) wird uns bei der weiteren Gestaltung unseres Schulhofes unterstützen.

In allen Klassen gibt es ´Medienecken´ mit mindestens einem PC, einem Flachbildmonitor und einem Drucker.

Unsere Schule verfügt über acht Smartboards und  einen Medienraum, in dem u.a. 14 Arbeitsplätze an PCs vorhanden sind.

In unseren ersten Klassen wird die Arbeit am PC für das selbstständige Lautieren und Schreiben genutzt und in Mathematik für Übungen zur Wiederholung. Einzelne Kinder verfassen kleine Texte und gestalten Deckblätter für eigene Bücher. Dies wird im zweiten Jahrgang fortgeführt. Zudem wird der Computer für das Übertragen von Texten mittels Textverarbeitungsprogrammen eingesetzt. In den dritten und vierten Klassen dient der Computer u.a. zur Beschaffung von Informationen durch das Internet.

Zwei Kolleginnen aktualisieren kontinuierlich unsere Schulhomepage.

Einmal wöchentlich entsteht in unserer Sporthalle ein psychomotorischer Aufbau. Für ausgesuchte Unterrichtsstunden, für den Sportunterricht und am Nachmittag können Spielgeräte und Fahrzeuge ausgeliehen werden. Unsere Schule nimmt am Zehntel-Marathon teil. Beteiligte Kinder trainieren zuvor mit einem unserer Sportlehrer in der Schule über einige Wochen. Es finden Sportspiele oder -feste statt. Klassen nehmen an den Waldspielen teil, bekommen Verkehrstraining und vormittags sowohl im zweiten Halbjahr der dritten Klasse als auch im ersten Halbjahr der vierten Klasse Schwimmunterricht im Schwimmbad des ´Vereins aktive Freizeit´.

Unser Unterricht findet in Unterrichtsblöcken statt. Geläutet wird nur vor den Unterrichtsblöcken, um 8 Uhr, um 10 Uhr und um 11:55 Uhr. Die ersten Klassen haben zwischen 8:00 Uhr und 8:30 Uhr eine offene Eingangsphase. Der Schulvormittag endet um 13 Uhr.

Einige unserer Pausen sind Angebotspausen: Es gibt Büchereipausen, auch Ruhepausen, Tanzpausen und Zeichenpausen. Die zweite Pause ist ab dem Jahrgang 2 eine Wählpause, die in einigen Klassen sowohl im Freien als auch im Klassenraum verbracht werden darf und in der auch Besuche untereinander möglich sind.

Wir haben ein Vertretungskonzept, nachdem zunächst Lehrende mit im Stundenplan notierten Vertretungsstunden den Regelunterricht übernehmen. Im nächsten Schritt werden Klassenverbände aufgeteilt. Immer zwei Kinder sind einer Klasse zugeteilt, gehören während der Aufteilungszeit zu dieser Klasse, nehmen an allgemeinen Aktionen teil, lernen im Jahrgang oder auch jahrgangsübergreifend mit und haben zudem eigene Aufgaben dabei. Differenzierungsstunden, Sonderpädagogikstunden und der Türkischunterricht sollen möglichst nicht ausfallen. Dies lässt sich dann nicht verhindern, wenn mehrere Lehrende fehlen.

In der Vorschulklasse finden eine Woche lang Tagesfahrten nach Wittenbergen in Rissen statt. In der Grundschulzeit von Jahrgang 1 bis Jahrgang 4 findet mindestens eine Klassenfahrt mit Übernachtungen statt.

Das große Schulgelände der Schule Bahrenfelder Straße lädt zum Bewegen, Spielen, Verstecken, Schlendern, Ausruhen, Kommunizieren und Unterricht im Freien ein. Der Pausenhof wurde gestaltet, so dass viele verschiedene Ecken für Aktivitäten entstanden sind.

Für viele unserer besonderen Vorhaben benötigen wir die Unterstützung durch unseren schulischen Förderverein und freuen uns sehr über viele Mitglieder; auch kleine Beiträge bereichern unser Schulleben. Wenn Sie unserem Förderverein beitreten oder ihn unterstützen möchten, sprechen Sie uns gern an!

Im Kollegium arbeiten wir in Jahrgangsteams, die sich regelmäßig treffen und sowohl zu fachlichen als auch zu organisatorischen Fragestellungen arbeiten. Jedes Jahrgangsteam hat eine/n Jahrgangs-sprecher/in, die/der Mitglied unserer schulischen Steuergruppe ist. Die Steuergruppe agiert als Motor unserer Unterrichts- und Schul-entwicklung.

An unserer Schule gibt es ein Schulorganigramm mit festen Zuständigkeiten, die durch Aufgabenbeschreibungen definiert werden. Verantwortung für die Schule trägt das gesamte Kollegium. Unsere Arbeitsprozesse überprüfen wir durch quantitative und qualitative Evaluationen.

Zu Beginn jeden Schuljahres erstellen wir einen Kalender mit allen Terminen.

Die Fortführung der Sanierung unserer Schule ab 2017 bietet uns die Möglichkeit, im Rahmen des Denkmalschutzes über die Aufteilung und die Gestaltung unserer Innenräume und Außenflächen nachzudenken und räumliche Veränderungen vorzunehmen. Wir planen z.B. Arbeitsnischen außerhalb der Klassenräume, einen gemeinsamen Verwaltungsbereich des Vor- und Nachmittags im Eingangsbereich unserer Schule und ruhige Arbeitsplätze für alle Kollegen und Kolleginnen. Auch die Bücherei soll in Zukunft alle Bereiche der Literaturarbeit ansprechen und somit Möglichkeiten zum Lesen, aber auch zum Beispiel zum kreativen Schreiben anbieten. Unser Schulgebäude erfährt derzeit eine noch klarere künstlerische Gestaltung, die zunehmend auch von außen sichtbar ist. Auf unserem Schulgelände möchten wir bis 2020 einen Klassenraum im Freien schaffen, Aufforderungsangebote installieren und die Bepflanzung verschönern.

 Wir verstehen unsere Schule

  • als Schule, die durch eine freundliche und offene Atmosphäre kommunikativ, lebendig und vielfältig ist und durch eine entspannte Lernatmosphäre immer wieder neu zum fachlichen, sozialen und verantwortungsvollen Lernen einlädt .
  • als Schule, die kompetenzorientiert und individualisiert arbeitet und sich an den Interessen der Kinder orientiert.
  • als Schule, in der sich alle für das soziale Miteinander und die Handlungen im Rahmen einer fairen Schule verantwortlich fühlen und auf Nachhaltigkeit Wert legen.
  • als Schule der Vielfalt mit einer kulturellen Ausprägung, die sich aus der kulturellen Vielfalt des Stadtteils ihre Anregungen sucht und sie wieder in den Stadtteil gibt.

Unser gemeinsames pädagogisches Leitbild:

Es ist uns wichtig,

–        dass unsere Schüler und Schülerinnen sich geborgen, aufgehoben und angenommen fühlen.

–        dass unsere Schüler und Schülerinnen Anerkennung und Orientierung finden.

–        dass wir unsere Schüler und Schülerinnen ermutigen und bestärken, ihr Tun aufmerksam zu verfolgen und uns regelmäßig mit ihnen über ihre Interessen, Anregungen und Fragestellungen austauschen.

–        mit unseren Schülern und Schülerinnen gemeinsame Regeln für ein gutes Zusammenleben und für eine konstruktive Konfliktbewältigung zu finden und diese an neue Situationen immer wieder anzupassen.

April 2017