Schule Bahrenfelder Straße

Lernen neu denken

Lernen neu denken – willkommen an unserer Schule

Wie lernen Kinder am besten?
Wir sind überzeugt: individuell, selbstständig, gemeinsam – und mit Freude. Genau dafür haben wir an unserer Schule ein zeitgemäßes Lernkonzept entwickelt, das Kinder stärkt und sie auf eine sich wandelnde Welt vorbereitet.

Offene Lernformen ab Klasse 4

Ab der 4. Klasse lernen unsere Schulkinder in der offenen Lernlandschaft im Neubau statt im Klassenraum. Sie wählen ihren Arbeitsplatz selbst, arbeiten im eigenen Tempo – allein oder im Team – und übernehmen zunehmend Verantwortung für ihr Lernen. Dabei werden sie eng durch Lehrende, Erziehende und Personen der Sozialpädagogik begleitet und unterstützt.

Die Vorbereitung auf diese Lernform startet in unseren Vorschulklassen in unserer Lernlandschaft, eine zusätzlich Lernfläche zum individuellen, kooperativen und kreativen Lernen. In unseren Jahrgängen 1, 2 und 3 wird ausgehend von unseren geöffneten Klassenräumen innerhalb unserer gestalteten Kompartmentflächen und in den erweiterten Lernflächen unserer Schule gelernt.

Fachräume zum analogen, digitalen, forschenden, literarischen und künstlerischen Lernen werden passgenau eingebunden.

Ab Jahrgang 5 wird dieses Lernen in der Stadtteilschule Ottensen (Gründung zum Schuljahr 27/28) fortgeführt und intensiviert.

Im Mittelpunkt steht das OLE-Konzept (Offenes Lernen):

  • Offeneres Lernen in Deutsch, Mathematik und Englisch
  • freie Sitz- und Arbeitsplatzwahl
  • analoge und digitale Lernformen
  • regelmäßige Lerngespräche, die stärken und Orientierung geben
  • individuelles wie kooperatives Arbeiten

So erleben Kinder Selbstwirksamkeit und entwickeln Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

In Jahrgang 4 arbeiten die Kinder innerhalb eines Graduierungssystems mit den Stufen Neustarten, Starten und Durchstarten. Die Einteilung orientiert sich dabei nicht am Leistungsstand in einzelnen Fächern, sondern am Lern- und Arbeitsverhalten sowie am Maß an Selbstständigkeit. Je nach Graduierung erhalten die Kinder unterschiedliche Rechte, Pflichten und Unterstützungsangebote, etwa in Bezug auf Bewegungsfreiheit, Materialnutzung oder Begleitung durch die Lehrkraft. So wird sichtbar, welche Struktur ein Kind aktuell benötigt, um erfolgreich lernen zu können.

Regelmäßige Lerngespräche zwischen Lehrkraft und Schulkindern begleiten diesen Prozess. In diesen reflektieren Kinder gemeinsam mit der Lehrkraft ihr Lernen, formulieren Ziele und besprechen nächste Schritte. Ein Wechsel zwischen den Stufen ist jederzeit in beide Richtungen möglich und wird durch eine vereinbarte Beobachtungsphase begleitet. Graduierung versteht sich dabei ausdrücklich als Entwicklungsinstrument: Sie macht Lernprozesse transparent, stärkt Selbstverantwortung und unterstützt Kinder darin, ihren Lernweg bewusst zu gestalten.

Offenes Lernen braucht klare Rahmenbedingungen. Ein verlässlicher Tages- und Wochenrhythmus, transparente Regeln und feste Lernzeiten sorgen für Orientierung und ein gutes Miteinander. Selbstverantwortung, Rücksichtnahme und Gemeinschaft werden bei uns täglich gelebt.

Der Tag beginnt im Klassenverband mit einer gemeinsamen Besprechung von Tages- bzw. Wochenzielen. Am Ende findet ein Abschlusskreis gemeinsam mit den Erzieher:innen statt, der Raum für Reflexion, Klassenrat oder das Feiern von Geburtstagen bietet.

Zudem strukturieren zwei verbindliche Inputphasen à 25 Minuten am Vormittag den Lernprozess. Sie dienen der Einführung neuer Inhalte und schaffen eine verlässliche Balance zwischen gemeinsamer Arbeit und offenen Lernzeiten.

Digitale Bildung ist für uns selbstverständlich. Mit unserem Lernmanagementsystem Scobees planen Kinder ihre Aufgaben, dokumentieren Lernfortschritte und erhalten Feedback. So lernen sie früh, digitale Werkzeuge sinnvoll und verantwortungsvoll zu nutzen.

Einmal pro Woche arbeiten die Kinder an einem fächerübergreifenden Projekttag. Sie forschen, planen, bauen, präsentieren – oft zu selbst gewählten Themen. Dabei spielen Kooperation, Kreativität und die Orientierung an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung eine wichtige Rolle.

Ob kreative Angebote, Bewegung, Medienarbeit, Making oder Rückzugsorte wie unser ruhiger Bereich: Unsere Lernumgebung ist vielfältig und kindgerecht. Jedes Kind findet bei uns Räume, um sich zu entfalten – mit Kopf, Herz und Hand.

In Zusammenarbeit mit Hamburger Kind – Bildung und Betreuung gGmbH bieten wir eine liebevolle Betreuung, soziales Lernen, MINT-Angebote, Bewegung, interkulturelle Pädagogik und starke Kooperationspartner aus Sport und Kultur.