TUSCH

Drei Jahre TUSCH (Theater und Schule)

Wir blicken auf eine aufregende und anregende Partnerschaft mit dem Jungen SchauSpielHaus zurück, die Impulse für großartige Fächer übergreifende Projekte lieferte und uns die Zusammenarbeit mit Künstler_innen und Künstlern aus dem Theater ermöglichte. Zunächst arbeiteten wir zu dem Stück „An der Arche um Acht“ (2014/15), dann zu „Maus unter“ (2015/16) und zuletzt zu einem etwas anderen Märchen, „In einem tiefen dunklen Wald“ (2016/17).

Auftaktveranstaltung TUSCH

TUSCH – Ahoi! tusch-logo-sw„Achtung, Achtung, alle Schülerinnen und Schüler der Schule Bahrenfelder Straße werden gebeten, sich auf der TUSCH-Arche einzufinden! Das Schiff legt gleich ab!“, tönt es aus dem Megaphon von Hermann Book, Ensemblemitglied des JungenSchauSpielHauses über den Vorplatz des JungenSchauSpielHauses in der Gaußstraße 190 und alle Schüler und Schülerinnen der Grundschule Bahrenfeld, die Lehrer und das Team des JungenSchauSpielHauses finden sich ein, um mit einem gemeinsamen Bewegungschor und einer symbolischen Kofferübergabe in die 2 jährige TUSCH- Kooperation zu starten.

Kurz vorher haben die 2. Klassen das Stück “An der Arche um acht“ gesehen, um das es thematisch auch im ersten Jahr der Kooperation gehen wird. Die Choreographin Friederike Lampert erklärt den Kindern die Spielregeln: “An Bord der Arche Noah gab es jeden Morgen Gymnastik für die Tiere, macht mir einfach die Bewegungen nach, die ich vormache!“ – Und als sich Friederike Lampert zur Musik von Vivaldi virtuos bewegt, machen alle anderen ebenso virtuos mit. Der gesamte Körper wird in Bewegung gebracht und tänzerisch werden zahlreiche Tiere der Arche nachempfunden. „Bei der Gymnastik waren wir alle erst Kängurus, Vögel, Pinguine, Elefanten und dann noch Löwen“, erzählt Carl aus der Klasse 2d. Passend zum TUSCH-Thema des 1. Jahres, werden Koffer mit Pinguinen ausgetauscht, die sich sicherlich in den zwei Jahren auch noch mit anderen tollen Ideen anfüllen und dem Pinguin, der darin sitzt, Gesellschaft leisten. Spätestens jetzt ist allen Schülern klar, dass die Schule gemeinsam mit dem JungenSchauspielHaus auf große Fahrt geht, um u.a. in der Projektwoche im Frühjahr 2015 zu Themen des Stückes “An der Arche um acht“ künstlerisch zu arbeiten. Dabei könnte es laut Mira (Klasse 2d) z.B. um Gott, die Sintflut, Freundschaft und Streit gehen. Carl (Klasse 2d), der gerade das Stück gesehen hat, beschäftigt die Frage, wie jemand so vergesslich sein kann wie die Taube. Diese bringt alle Tiere der Welt auf der Arche unter und vergisst nur ein einziges Tier: ihre zweite Taube!  Große Fragen, die wir gemeinsam erforschenhaben.

siehe auch: „An der Arche um acht“

Also, TUSCH ahoi und volle Fahrt voraus!

Externe Links

Theater und Schule (TUSCH)

http://blog.tusch-hamburg.de/

Was für eine tolle Woche!

Nachdem alle Klassen sich im Rahmen unserer TuSch-Kooperation das Theaterstück „An der Arche um acht“ im JungenSchauspielhaus angeschaut hatten, fand vom 23.3. bis 27.3.15 bei uns eine Projektwoche rund um das Thema statt. In Zusammenarbeit mit erfahrenen Künstlern wurden in den 3. und 4. Klassen tolle Theateraufführungen entwickelt, Bühnenbilder und Kostüme erstellt und fleißig geprobt.

So entstanden die Theaterstücke: „Auf der Reise nach Utopia“, „Die Riesenwelle“ und „Noahs Morgengymnastik“ sowie das Live-Hörspiel „Arche und dann…?.

In den ersten Klassen wurde ein Meer von Pinguinen aus Pappmaché gebastelt und das Thema: „Gefühle auf der Arche“ theatralisch, zeichnerisch und fotografisch umgesetzt. Die zweiten Klassen stellten Archetiere her, entwickelten das Projekt: „Treibhauseffekt und Flucht mit dem Raumschiff“ und auf dem kleinen Schulhof entstand eine kreative Installation zum Thema „Land unter“.

Am Freitag fand dann am Nachmittag die große Arche Projektwochenpräsentation statt, die so viele Eltern und Schüler angelockt hatte, dass kaum ein Durchkommen war. Die Aula war bis auf den letzten Stuhl besetzt, und es gab großen Applaus für die schauspielerischen Leistungen der Schüler.

Besonderen Andrang fand auch der Projektwochenfilm von ARCHE TV, den das TuSch-Filmteam mit 8 Zweitklässlern während der Projektwoche erstellt hatte. Lange Warteschlangen vor den Vorführungen, aber das Warten wurde belohnt: Eine tolle Dokumentation mit Interviews von Schülern und Lehrern und vielen lustigen Kommentaren und Einblendungen.

Unser ganz besonderer Dank gilt allen Künstlern aus der TuSch-Kooperation und unserer Kollegin Frau Naumann, die das Projekt zusammen mit der Theaterpädagogin Frau Dietz entwickelt hat.

tusch-logo-swProjektwoche „Maus unter“

In der Woche vom 18. bis 22. April hat die ganze Schule eine tolle Projektwoche zum Thema „Maus unter“ durchgeführt.
Grundlage war das gleichlautende Theaterstück von Hermann Book, welches alle Klassen im jungen Schauspielhaus zuvor gesehen hatten.

In dem Stück geht es um die Geschichte von zwei Hausmäusen, die versehentlich ins Erdreich geraten sind und sich gemeinsam auf die Suche nach dem ‚Oben‘ begeben. Die abenteuerliche Reise schweißt die beiden Mäuse als Gemeinschaft zusammen und konfrontiert sie mit elementaren Fragen.

Daraus entstanden kreative und ausgefallene Ausstellungen und Vorführungen, die am letzten Tag der Elternschaft, Schülern, Lehrern, Kooperationspartner und geladenen Gäste dargeboten wurden.

In der Aula begann die Eröffnungspräsentation mit einleitenden Worten von unserer Schulleiterin Britta Heils, mit thematisch passenden Liedern und einem Tanztheater zum Thema „Begegnungen“, das einen wahren Sturm der Begeisterung beim Publikum hervorrief. Danach erwartete Sie ein buntes Programm an verschiedenen Orten der Schule:

Eine  „Mäuse“ – Foto und Töpferausstellung, Höhlentiere im Karton,  eine riesengroße Mausbahn in Verbindung mit einer Klang-Installation, ein unterirdisches Tunnelsystem, durch das man hindurchkriechen konnte, Ausstellungen zu den Themen „Da ist der Wurm drin“ und „Irgendwie anders“ sowie eine begehbare Installation „Fundbüro“ und eine Filmpräsentation zum Thema „Lebensbücher“ waren nur einige Highlights.
Im Medienraum konnte ein Film zum Thema „Entfallene Szenen: was sonst noch geschah“ bewundert werden.
Riesengroßes Essen aus Mäusesicht gebastelt, Karton- Häuser mit einer Fotoausstellung, eine Mitmach- Ausstellung „Gefühle im Dunkeln“, alles rund um das Thema „Mausstellung“ sowie das Theaterstück „Mensch Mäuse“, welches in der Turnhallte präsentiert wurde, rundeten das vielseitige Angebot ab.

Es hat riesengroßen Spaß gemacht! Bedanken möchten wir uns auch bei allen Künstlern (Bildende Kunst, Bühnenbild, Schauspiel, Musik und Tanz), die die Schüler des dritten Jahrgangs bei diesem Projekt professionell unterstützt haben!

Herzlichen Dank auch für den Bericht von der Schriftstellerin Marie-Thérèse Schins:
https://schule-bahrenfelder-strasse.hamburg.de/?page_id=1485

Hier finden Sie den Film über das Projekt: https://www.youtube.com/watch?v=C2enCvLgVGM

‚Maus unter!’

Projektwoche Grundschule Bahrenfelder Straße

April 2016

Im angesagten multikulturellen Stadtteil Ottensen, hinter dem Bahnhof Hamburg-Altona, zwischen teuren Wohn-Lofts, Verlagshäusern, Werbeagenturen, Krämerläden, Restaurants aus aller Welt, Ateliers und bunten, kleinen Nebenstraßen gibt es eine Grundschule. Eine ganz besondere: nämlich eine Kultur- und Literaturschule, die nicht nur mit dem Theater Junges Schauspielhaus, direkt gegenüber auf einem malerischen, anregenden Hinterhof, einen engen Kontakt pflegt (TUSCH- Theater und Schule). Künstler verschiedener Richtungen unterstützen regelmäßig, gemeinsam mit hoch aktivierten und begeisterten Lehrkräften Aktionen und Projekte in dieser Schule.

Zum ersten Mal, seitdem Britta Heils ab 1. Februar 2016 dort die Leitung der Schule übernommen hat, war ich Gast in einer Projektwoche, die mich staunen ließ, mich mitriss und absolut begeisterte und beglückte.

Frau Heils und ich kennen uns seit drei Jahren und haben gemeinsam das zweijährige Projekt ´Jung trifft Alt – Alt trifft Jung´ an der Grundschule Marschweg in Rissen durchgeführt.

Frau Heils zeigte mir an einem Tag in den Frühjahrsferien die ganze Schule auf dem riesigen Gelände. Schon damals war ich beeindruckt von den vielen Kunstwerken der Kinder, die in allen Gebäuden zu finden sind, von den Möglichkeiten im Rahmen des Unterrichts, ausgeschöpft durch begeisterte Lehrkräfte, um damit fächerübergreifend kreativ tätig zu werden. Auch die beiden großen Bücherbestände der Bibliotheken für die Kinder: wunderbar!

Dann, am 12.04, gingen wir mit einem Teil der Schulkinder ins JungesSchauspielHaus Hamburg in der Gaußstraße, gleich gegenüber vom Haupteingang der Schule. Das hinreißende Theaterstück ‚Maus unter’ von Hermann Brook wurde auf einem fantasievollen Kletter- und Rutschparcours von drei Künstlern gespielt, von denen zwei als verwirrte Mäuse im Unterirdischen unterwegs sind und nicht wissen, wie sie dort gelandet sind. Auch ihre Namen haben sie vergessen.

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Haupttenor ist die wichtige Lebensfrage nach der eigenen Identität: Wer oder was bin ich? Wo ist mein Zuhause? Geholfen wird ihnen bei der Lösung des großen Rätsels von Erdreichbewohnern wie einer hektischen Kellerassel, einem durchgeknallten Wurm und einem blinden, schräg debattierenden Maulwurf.

In mehr als einer Stunde saßen die Kinder konzentriert da, lachten an Stellen, an denen Frau Heils ich nicht lachten (aber das ist ja die Kunst, Kinder genau dort zum Lachen zu bringen) und es war erstaunlich ruhig während der ganzen Aufführung. Da habe ich andere Erfahrungen gemacht, wobei Kinder mit Programmzetteln warfen, aufstanden und herumliefen, sich laut unterhielten. Hier nichts von alledem. Dieses Theaterstück sollte die Basis werden für eine ganze Projektwoche, in dem dieses vielseitige Theaterstück ausgiebig umgesetzt und interpretiert werden sollte.

Film, Theater, Musik, Schreiben, Kunst, Malen und Basteln waren die Medien, in denen eine Woche lang gemeinsam mit allen Kindern in verschiedenen Gruppen aktiv und originell gearbeitet wurde.

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Am Donnerstag, den 21. April, gingen Frau Heils und ich durch sämtlich Räume, um Kinder und Lehrkräfte bei den letzten Handgriffen erleben zu dürfen, denn am Freitag war ja schon die Präsentation, und zwar ab 15.00 Uhr.

Was ich während des Rundgangs zu sehen bekam, war für mich als Schriftstellerin, die selber Kreatives Schreiben anbietet, voller Überraschungen. Der Ideenreichtum war überwältigend, die Kinder zeigten mir überall sofort, woran sie arbeiteten, wie es weitergehen sollte, und was ihnen noch vorschwebte.

Da war ich natürlich total gespannt auf den Freitag und versuchte im überfüllten Theaterraum (Aula) irgendwo zwischen all den Eltern und anderen Neugierigen (denn ich war extrem neugierig) einen Steh-Platz zu finden, damit ich einigermaßen sehen, hören und genießen konnte. Das war ja fast professionell, was dort an Liedern und Tänzen präsentiert wurde, inklusive Kostüme und Masken! Die unterstützenden Profikünstlerinnen hatten wirklich innerhalb von einer Woche musikalische Kurzweil zu ‚Maus unter’ einstudiert, die Begeisterungsstürme auslöste, mit Recht. Dann ging mein Rundgang weiter, zunächst durch das Treppenhaus am Eingang, wo ich staunend vor den großformatigen Bildern stand aus einer 1. Klasse (in Worten: Ersten!). Mir schwebte eine Parallele vor zu den Hamburger ´Schlumpern´ (Künstler, die in der Marktstraße im Hamburger Karolinenviertel ihre Ateliers haben und inzwischen vom Verkauf ihrer Werke sich teilweise selbst finanzieren und davon leben können). Die Schlumper, die ähnlich wie Kinder ungeniert und hemmungslos drauf losmalen, ohne sich um einen vorgegebenen Stil, Effekt, Auflagen, oder was auch immer scheren. Bravo! So stelle ich mir freie Kunstgestaltung und Kinder in Schulen  vor, ohne Lineal und andere ‚Marterwerkzeuge’, die Kreativität erfolgreich abtöten können.

Die gemütlichen Guckkästen mit den Wohnungen der Mäuse vor den großen Bildern, fast hätte ich heimlich einen mitgenommen. Aber wirklich nur fast, weil sie so wunderbar kuschelig und heimelig waren, wobei sich jede Maus sauwohl gefühlt haben muss.

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Eines meiner Lieblingsräume war das Fundbüro, mit Eintrittsticket, einem handgeschriebenen Flyer, und mit Dingen, die man verlieren kann, wenn man gar nichts mehr weiß, wer man ist, wo man ist, und dabei schusselig werden kann. Das Alter spielt nicht unbedingt eine Rolle, das zeigten mir auch die Texte, die zu den gebastelten Verlustgegenständen lagen. Den Elefanten, mein Lieblingstier, habe ich ganz vorsichtig gestreichelt. (Elefanten mögen das, ich tu das immer, wenn ich in Indien bin) und ihn, trotz der Versuchung ☺, liegen gelassen, weil sein Eigentümer ihn bestimmt im Fundbüro wieder abholen möchte.

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Mäuse, überall, wo man hinsah, unterirdische Gänge, bunte Klanginstallationen, Kribbel-Krabbel-Würmer und -Asseln, Gefühle im Dunkeln (ich durfte am Vortag schon mal fühlen, aufregend, was sich die Kinder in den Fühlkästen ausgedacht hatten!), und dann, ja dann sah ich die geschriebenen und illustrierten Lebensbücher. In meinen Schreibwerkstätten sind oftmals Erwachsene, die sich unsagbar schwertun mit ihren Biografien. Gut, sie sind schon einiges länger auf diesem Planeten, aber das hat mit Intensiverlebnissen und –Erfahrungen nicht immer zu tun. Auch Kinder finden, dass sie schon lange hier sind und Ergreifendes, Wichtiges erlebt haben, und für sie sind alt und lang, manchmal 3 Jahre (bei Erwachsenen eventuell vergleichsweise 30 Jahre).

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Wie lange ich da noch stand, weiß ich nicht mehr, inmitten von Kunstwerken, von Geräuschen und wuselnden Kindern, stolzen Kindern vor allem, von lächelnden und genießenden Eltern, eingebettet in einer quietsch-vergnügten Menschenmenge, mit der es unendlich viel zu erleben und bewundern gab. In diese Schule wäre ich als Kind gern gegangen!

Mit diesem Bericht bin ich all dem, was es am Freitag, den 22. April, in der Schule zu ‚Maus unter’ zu spüren und zu fühlen gab, nicht gerecht geworden, ich weiß es.

Dieser Text war ein Versuch, und manchmal fehlen auch einer Schriftstellerin die Worte, das mögen mir alle bitte verzeihen.

Danke von ganzem Herzen für diesen kunterbunten Tag!

© Marie-Thérèse Schins

www.marie-therese-schins.de

27.04.2016

Während der

Projektwoche „Maus unter“

entstand ein toller Film von Julia Lohmann,  der aufzeigt, wie motiviert alle Kinder am Thema gearbeitet haben. Es wurde mit großer Freude gemalt, gebastelt, gesungen, gebaut, getanzt und Theater gespielt.

Das Projekt entstand in einer TuSch – Kooperation mit dem Jungen Schauspielhaus. Ein großes Dankeschön geht an alle mitwirkenden Künstlerinnen und Künstler.

Verschaffen Sie sich einen Überblick und erleben Sie die tolle Atmosphäre, die in der Projektzeit in unserer Schule herrschte.

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Projektfilm
Prinzen sind Prinzessinnen, Monster sind Vegetarier und Schüler sind Lehrer und …tusch-logo-sw
Unser Start in ein 3. TUSCH-Jahr in Kooperation zwischen der Schule Bahrenfelder Straße und dem JungenSchauSpielHaus, in dem nichts so sein wird, wie es schien.
Um den Kindern in unserem TUSCH – Projekt mehr Möglichkeiten zur Partizipation als bisher einzuräumen, haben wir im 3. und vorerst letzten TUSCH-Jahr unser Konzept sozusagen ‚umgekrempelt‘ und wollen die Perspektive der Schüler_innen konsequent in den Mittelpunkt rücken. Nicht wir Erwachsenen (Lehrer_innen, Theaterschaffenden) werden den thematischen, künstlerischen Arbeitsschwerpunkt für das TUSCH-Jahr setzen, sondern zwölf von den Klassen gewählte künstlerische Vertreter oder TUSCH-Abgeordnete geben die künstlerisch-theatrale Arbeitsrichtung vor. So wird die Frage von Verantwortung und Teilhabe in unserem Projekt neu definiert und die Situation irgendwie auf den Kopf gestellt –  ähnlich wie in dem Stück „In einem tiefen dunklen Wald“, das den thematischen Rahmen für das TUSCH-Jahr bildet. www.schauspielhaus.de/de_de/repertoire/in_einem_tiefen_dunklen_wald_5.1091934
Als TUSCH-Abgeordnete entwickeln die zwölf Schüler_innen mit ihrem Expertenwissen Ideen und Arbeitsaufträge, die im zweiten Halbjahr in die Klassen getragen werden sollen. Lehrer_innen und Theaterschaffende fungieren dabei als Berater und werden im besten Falle als gemeinsame Komplizen eine künstlerische Kollaboration eingehen.  Die künstlerischen Puzzleteile, die in den Klassen entstehen, werden am Ende des Schuljahres zu einer gemeinsamen großen Komposition zusammengefügt. Diese wird auf unserem großen gemeinsamen TUSCH-Projekt- und Abschlusstag im Juni 2017 zu erleben sein.
In den vergangenen Wochen haben die Klassen demokratisch gewählt, wer ihr TUSCH-Abgeordneter/ ihre TUSCH-Abgeordnete werden soll. Am 12. Oktober war es dann soweit: Die TUSCH-Abgeordneten wurden offiziell in der Pausenhalle in ihrem ‚Amt‘ begrüßt und bekamen einen Abgeordneten-Anstecker überreicht. Am 14. Oktober bekamen die Abgeordneten als Probenpublikum das erste Mal Szenen aus dem Stück sehen und konnten erste Ideen spinnen…
Wir sind gespannt, wohin die Reise dieses Mal geht..
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Begrüßung eines TUSCH-Abgeordneten

 

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Die TUSCH-Abgeordneten

 

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Monsterklauen aus dem tiefen dunklen Wald – Probenbesuch im Schauspielhaus
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Das kleinste Königreich- Probenbesuch im Schauspielhaus

Fotos von der TUSCH- Filmerin und Fotografin: Badrieh Wanli

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Offizielle Ausgabe der Anstecknadeln!
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Applaus für das Ehrenamt!
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und Gratulation!
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Große Anerkennung bei den Mitschülern

Tusch-Festspiele

oder: Ein Wald der Möglichkeiten

Drei Jahre TUSCH-Partnerschaft begleiten uns täglich im Theater-, Musik- und Kunstunterricht und machen Lust auf kulturelle Bildung.

Paul Maars „In einem tiefen dunklen Wald“ wurde vom Jungen SchauspielHaus inszeniert und begeisterte alle Jahrgänge nachhaltig. Kein Wunder also, dass sich unsere TUSCH-Abgeordneten mit diesem Stück in Workshops ganz individuell beschäftigten und daraus einen Projekttag, ja, ein Königsfest der ganz besonderen Art gemacht haben – mit tatkräftiger Unterstützung aller Schülerinnen und Schüler.

Am 4. Juli konnte man die Theaterluft in jedem Winkel der Schule hören, sehen, spüren und schmecken. Eine Performance der gesamten Schule auf dem Schulhof,

eine vertonte Waldinstallation in der Aula und ein Musik-Shuttle mit unseren JeKi-Lehrerinnen und -Lehrern, das uns zum Jungen SchauspielHaus in die Gaußstraße begleitete. Dort trafen wir auf die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a, die mit dem Ensemble des Theaters und den Theaterpädagoginnen des Jungen SchauspielHauses eine Interpretation des Stückes „In einem tiefen dunklen Wald“ zeigten, die uns Freudentränen in die Augen spülten und Gänsehaut auf die Arme zauberte.

Nach einem Theater-Vormittag, der vielfältig wie die Lebenswelt „Wald“ war, sorgten Eltern für königliche Verkostung – natürlich passend zu unserem Waldthema! Gepicknickt wurde auf der Lichtung unseres Schulhofes.

Vielen Dank, liebe großen und kleinen TUSCH-Menschen, für diesen waldigen, königlichen Tag!

Sehen Sie hier Videoimpressionen: